Akupunktur

Akupunktur ist ein Teil der chinesischen Medizin. Sie beruht auf der Sichtweise, dass sich alles Leben in einem polaren Verhältnis von Yin (weiblich, rezeptiv) und Yang (männlich, dynamisch) bewegt. Ein Ungleichgewicht zwischen diesen Polen äußert sich in Überschusssymptomen (Fülle) oder Mangelsymptomen (Leere) in Bezug auf einzelne Organe und deren seelisch-geistigen Komponenten.

Dadurch wird die Lebenskraft Qi eingeschränkt und kann in den Organen und den korrespondierenden Energieleitbahnen (Meridiane) nicht mehr frei fließen. Folgen sind Unwohlsein, funktionelle Störungen und zuletzt die manifeste Erkrankung.

Heilung stellt die Auflösung dieser Energieblockade, -fülle oder- leere durch Nadeln der entsprechenden Punkte auf den Meridianen dar. Der Ausgleich zwischen Yin und Yang und der freie Energiefluss sind wiederhergestellt. 

Bei der Akupunktur werden bestimmte Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert.

Mit dem Einstich in den Akupunkturpunkt wird nach der Vorstellung der Chinesen das Qi (die Vitalenergie) und deren Energiefluss reguliert. 

Die Akupunktur selbst ist, richtig durchgeführt, kaum schmerzhaft. Meistens wird jedoch angestrebt, beim Einstechen der Nadel in die Haut, ein individuelles "Nadelgefühl" (De Qi) beim Patienten auszulösen. Beim richtig ausgelöstem "De-Qi - Gefühl" entsteht am Einstichpunkt ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes, dumpfes, ziehendes Gefühl oder eine Wärmeempfindung. Dieses Gefühl ist nach Vorstellung der Chinesen mitentscheidend für den Therapieerfolg.  

Das "De-Qi-Gefühl" gilt bei den chinesischen Akupunkur-Meistern als Zeichen dafür, dass das Qi ( die Vitalenergie) wieder zum Fließen gebracht wurde. Für sie ist das Auslösen des De-Qi - Gefühls sehr wichtig.

Kinderheilkunde

Im Kindesalter werden psychisch und gesundheitlich die Weichen gestellt für ein Leben in Gesundheit oder ein Leben, belastet mit gesundheitlichen Problemen.

Das rechtzeitige Erfassen und Einordnen von kindlichem Fehlverhalten und Gesundheitsstörungen ist daher ungeheuer wichtig, ebenso wie eine wirklich ursachenbezogene und naturkonforme Therapie, die auf Chemotherapeutika verzichten muss, wo immer dies möglich ist.

Kinder leiden immer häufiger an Gesundheitssörungen, deren Ursachen oft nicht genau bekannt sind, aber im Bereich toxischer Einwirkungen der Umwelt (z.B. Radioaktivität, Strahlensmog, Chemikalien) und einer immer weniger kindgerechten sozialen Umfeldsituation (Stress, Fernsehen statt erzieherischer Anleitung, Konsum statt liebevoller Zuneigung usw.) vermutet werden müssen.

Schulmedizinische Methoden sind hier oft wirkungslos oder gar kontraindiziert.

Naturheilkundliche Kindertherapien, die „sanfte Medizin". 

Wo sind die Vorteile naturheilkundlicher Therapiekonzepte angebrachter als in der Kinderheilkunde?!  

Mit naturkonformen Reizen wird die Abwehrkraft des kindlichen Organismus stimuliert, die „sanfte Medizin" spielt hier ihre Vorteile gegenüber der chemiebetonten Schulmedizin besonders wirkungsvoll aus, aber nur dann, wenn der Therapeut die Erfolgsrezepte der Kinderheilkunde beherrscht.

Anamnese, Diagnostik und Therapie der speziellen Phänomene der Kinderheilkunde sind Ausbildungsziel in diesem Lehrgang.

Die Erfolgsrezepte bestehen aus, sich ergänzenden Therapiekonzepten wie Ohrakupunktur, Homöopathie, Schüßler Salze, Pflanzenheilkunde, Aromatherapie, Massagetechniken, Wickel, Bach-Blüten u.v.m.

Homöopathie

Die Homöopathie ist Heilverfahren, bei dem durch Potenzierung (Verdünnung) und Gabe von pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Wirkstoffen eine Heilung erzielt wird.

Im Jahre 1790 beobachtete Samuel Hahnemann in einem Selbstversuch mit Chinarinde mehr zufällig, daß diese Substanz bei ihm genau diejenigen Symptome erzeugte, gegen die sie bei Kranken eingesetzt wurde.

In zahlreichen weiteren Versuchen an Freunden, Angehörigen und sich selbst untersuchte er viele weitere Substanzen pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs und kam immer wieder zu dem Ergebnis, daß Arzneien an Gesunden charakteristische Symptome hervorrufen, die sie bei Kranken wiederum heilen. 

Als erster in der Medizin führte er kontrollierte Experimente mit Arzneimitteln an gesunden Versuchspersonen durch, sogenannte Arzneimittelprüfungen. 

Der Beginn der Homöopathie wird von Medizinhistorikern auf das Jahr 1796 datiert, als Samuel Hahnemann (geboren 10.4.1755 in Meißen, gestorben 2.7.1843, das Grab befindet sich in Paris auf dem Friedhof Père Lachaise) seine Erkenntnisse in "Hufelands Journal" erstmals der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorstellte.

Aus seinen Experimenten leitete er folgenden Lehrsatz ab:

"Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann als sie heilen soll!" 


Diese Ähnlichkeitsregel bildet die Grundlage aller homöopathischen Therapie. Homöopathie heißt wörtlich übersetzt "ähnliche Krankheit'. Hahnemann schrieb seine Erkenntnisse im 1810 erschienenen Organon nieder.  

Grundlage der Arzneimittel sind Pflanzen, deren Verarbeitung meist in frischem Zustand erfolgt, Tiere oder tierische Produkte und Mineralien. In neuerer Zeit sind Ampullen für Injektionszwecke und Salben hinzugekommen.  

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